Traumafokus in der Psychosomatik
(für Fortgeschrittene)

Eine psycho-invasive, neue Technik der Psychotherapie

 

Leitung: Mag. Thomas Ch. Weber

Termin: 9.-10. Dezember 2022. Fr: 10:00-17:00 Sa: 10:00 - 17:00 Uhr

Kosten: € 450.-

Ort: 1080 Wien (näherer Ort wird noch bekanntgegeben)

Teilnahmevoraussetzungen: siehe Organisatorisches >> Voraussetzungen

 

Inhalt

In der Literatur wird viel über die Selbstheilungskräfte des Menschen bei Krankheiten gesprochen. In der Tat ist es richtig, dass Gehirn und Körper ständig chemische Prozesse in Gang setzen, die dazu führen, dass beispielsweise eine Verletzung an der Hand von selbst wieder abheilt. Jegliche Art der medizinischen Behandlung durch Fachleute geschieht von außen, d.h. der Behandler verabreicht Heilmittel (Medikamente, Spritzen etc.), operiert gegebenenfalls, wenn beispielsweise bei einem Beinbruch der Körper es allein nicht schafft, den Heilvorgang von selbst zu bewerkstelligen. Ähnliches finden wir in der Psychotherapie: seit ihrer Entstehung, von der Psychoanalyse bis zu den neueren Psychotherapiemethoden, lernten wir mithilfe von „äußeren“ Techniken psychische Heilvorgänge bei Patient:Innen zu fördern.

Mein Interesse konzentrierte sich im Kontrast dazu auf das Entdecken „innerer“ psycho-physiologischer Prozesse mit der Möglichkeit, dass diese durch den/die Patienten/in selbst durchgeführt werden können. Der deutsche Internist und Psychotherapeut Eberhard Wilke beschrieb bereits vor über 30 Jahren eine imaginative Technik, die er den „Einstieg ins Körperinnere“ nannte.

Bei der Technik des kleinen Däumlings haben wir es mit einem überraschend wirksamen Zugang zu inneren Heilungsprozessen bei Patient:innen mit leichten und schweren somatischen sowie chronisch-degenerativen Erkrankungen zu tun. Die Therapeutin steuert dabei nicht den Prozess, und setzt während der Behandlung entsprechend der Traumafokus Methode keine Interventionen, sondern das gesamte Geschehen wird durch den/die Patienten/in gesteuert - vergleichbar mit der Kommandozentrale der Raumfahrt in Houston (= Patient:in) und dem Astronauten auf dem Mond (= Däumling) in einer bidirektionalen Interaktion. Die Therapeutin begleitet den Prozess limbisch.

 

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